Du betrachtest gerade Wie kommen die Bubbles ins Glas? Zu Gast im SektWerk Wollersheim in Dernau am 02.10.2026

Wie kommt die Hefe wieder aus der Flasche? Wie gelangt der Korken hinein? Und was hat ein „Engelsfurz“ mit Sekt zu tun?

Bei unserer Besichtigung im SektWerk Wollersheim in Dernau am 2. Oktober bekamen wir Antworten direkt dort, wo der Sekt entsteht. Anke Wollersheim führte durch den Familienbetrieb und zeigte, wie viel Handwerk und Wissen hinter den perlenden Getränken steckt.

Vom Wein zum Sekt

Der eigene Weinberg ist eine Grundlage für die Produkte des SektWerks. Ein wichtiger Teil der Arbeit ist außerdem die Lohnversektung. Winzer bringen dafür ihre Weine ins SektWerk und stimmen gemeinsam ab, welches geschmackliche Ergebnis am Ende entstehen soll. Dabei kommen die Kunden nicht nur von der Ahr.

Anke Wollersheim erklärte, welche Rolle Hefen spielen, wie die Zutaten zusammenspielen und wie Lagerung und Verarbeitung den späteren Geschmack beeinflussen.

Besonders anschaulich wurde es bei der Flaschengärung. Die Hefe bleibt dabei bis zum Ende in der Flasche. Wie sie anschließend wieder herauskommt, konnten wir direkt in der Produktion sehen. Auch das Einsetzen des Korkens wurde praktisch vorgeführt.

Wenn der „Engelsfurz“ durch Dernau klingt

Ein Begriff des Abends blieb besonders gut hängen: Engelsfurz. So wird das angenehme Ploppen bezeichnet, wenn sich der Korken langsam aus der Flasche löst.

Davon gab es im Laufe des Abends einige zu hören. Schließlich gehörte auch eine 3er Sektprobe zur Besichtigung. Drei unterschiedliche Sekte konnten probiert werden, und wer seinen Favoriten gefunden hatte, konnte ihn anschließend mit nach Hause nehmen.

Auch der alkoholfreie Traubensecco kam zur Sprache. Er gehört bereits seit vielen Jahren zum Angebot des SektWerks.

Viel Handwerk hinter jeder Flasche

Was von außen nach einem überschaubaren Produktionsprozess aussieht, besteht aus vielen einzelnen Arbeitsschritten. Genau diese Vielfalt hat bei der Führung überrascht.

Das SektWerk Wollersheim ist ein Familienbetrieb, in dem Produktion, Erfahrung und persönlicher Einsatz unmittelbar zusammenkommen. Anke nahm sich viel Zeit für die Fragen der Gruppe, von Hefen und Geschmacksnoten über Lagerung bis zu ganz praktischen Details der Herstellung.

Was die Teilnehmenden mitgenommen haben

Die Rückmeldungen nach dem Abend spiegeln diese Mischung aus Information, Genuss und persönlicher Atmosphäre gut wider.

„Es war ein sehr fröhlicher und gleichsam informativer Abend.“

Ein anderer Teilnehmer fasste es so zusammen:

„Top organisiert, interessant und lecker, sympathische Menschen.“

Und auch dieser Satz passt gut zu dem, was viele an dem Abend erlebt haben:

„Sehr spannend, mal die Details der Sektherstellung zu erfahren.“

Eine Rückmeldung enthielt zugleich einen hilfreichen Hinweis für zukünftige Formate: Nach der Führung wäre eine zusätzliche Möglichkeit zum gemütlichen Zusammensitzen willkommen. Solche Hinweise nehmen wir für die weitere Planung mit.

Danke nach Dernau

Danke an Anke Wollersheim für die offene, anschauliche und sehr persönliche Führung durch das SektWerk.

Wer mehr über das SektWerk und seine Produkte erfahren möchte:

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